Architektur der Fläche


Individualität stand für Harald Geba schon immer im Vordergrund und führte bereits zu vielen Kooperationen zwischen Künstlern, Designern oder auch Architekten. Geplant sind Ausschreibungen, Wettbewerbe und Kooperationen, die sich be-stimmten Themen widmen und zeigen, wie man die textilen Designstücke in vielfältigen Räumen realisieren kann.

So hat schon der erste Schritt, der Wettbewerb „Architektur der Fläche“, gemeinsam mit Manuela Hötzl vom Architekturmagazin „100 Häuser“ entwickelt, zu beeindruckenden Ergebnissen geführt. Die Beiträge der acht geladenen namhaften Design- und Architekturbüros reichten von farbenfrohen bis zu abstrakten Motiven, von dreidimensionalen bis zu modularen Konzepten.

Die Jury unter der Federführung von Michael Kienzer (Künstler), Ralf Herms
(Agentur Rosebud) und Gustav Peichl (Architekt) verlieh den ersten Preis an den Entwurf „AROUND THE CORNER“ des Aachener Büros kadawittfeldarchitektur. Ein Projekt, das den Teppich an sich neu interpretiert.

Gustav Peichl, langjähriger Kenner von Geba: „Der Teppich (2D) wird zu einer dreidimensionalen Skulptur.“ Doch auch die beiden ex aequo mit dem zweiten Preis ausgezeichneten Projekte von Stephan Vary (Labvert) und Dietmar Feichtinger (Dietmar Feichtinger Architectes) gehen mit dem gewohnten Bild eines rechteckigen Teppich innovativ anders, im konkreten Fall mit viel Farbe, kontrastreichen Kombinationen, neuen Formen, modular und raumbildend um.