Der Weg zur Idee

Harald Geba ging, nach einer Basisausbildung als Teppichhändler in Graz, nach London, jobbte in dieser Branche, lernte Englisch und verbrachte die übrige Freizeit in Galerien und Versteigerungshäusern wie Sotheby’s und Christie’s. Dort ersteigerte er Orientteppiche, mit denen er die wirtschaftliche Grundlage eines eigenen Unternehmens aufbaute. Die moderne Kunst, die er in London ausführlich studierte, lies die Idee entstehen, traditionelle Teppichknüpfkunst mit eigenen, modernen Teppichdesigns zu kombinieren.

Auf nach Anatolien

Mit Teppichentwürfen im Gepäck, brach er ins Hochland von Anatolien auf, um Knüpferfamilien zu finden, die bereit waren, seine Ideen zu realisieren. Von vielen ob der fremden Muster belächelt, fand er doch Partner, mit denen sich eine viele Jahre währende Partner- , manchmal auch Freundschaft entwickelte. So gründete er die Teppichgalerie Geba in Graz. Der Alltag: Montag bis Freitag in der Galerie. Von Freitag bis Sonntag: Per Flug, Bus und Jeep zu den Knüpfereien und wieder zurück. Mit dem Erfolg der Galerie gelangten die Familien in Anatolien an ihre Grenzen: Im Sommer Landwirte, im Winter Teppichknüpfer – so konnte der Bedarf der Teppichgalerie nicht mehr gedeckt werden, die Lösung des Problems fand sich in Nepal.

Weiter nach Nepal

Harald Geba stieß auf das Schicksal tibetischer Familien, die in den 50er und 60er Jahren nach Nepal flüchten mussten, mit wenig mehr als ihrer tibetischen Knüpftradition im Gepäck.

Sie knüpfen seit vielen Jahren für Geba im Familienverband. Männer, Frauen und Kinder leben in Kleinstwohnungen direkt neben den Knüpfstühlen. Kinderarbeit ist selbstverständlich ausgeschlossen. GEBA Teppiche sind ausnahmslos Fairtrade-zertifiziert. Die Kinder gehen in Schulen, die von Geba mitfinanziert werden.

Jetzt und in Zukunft

Wir wissen nicht, wohin uns die Teppiche, auf denen wir durch die Welt der Designs, Knüpftraditionen und Wohnstile reisen, noch führen werden. Was wir wissen ist, dass überall Entdeckungen auf uns warten, die wir mit unserem eigenen Anspruch an Qualität und Authentizität aufnehmen werden.